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Gekürzte Fassung: aus Limmattaler Zeitung, 5. Juni 2025, Mein Ding von Tobias Eggenberger (Text) und Sandra Andrizzone (Bild)

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"Sie malt Modeikonen und Zauberer"

 

Kathrine (...) fertigt sowohl Porträts von Freunden als auch von bekannten Figuren an​​​

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Manche Menschen lesen Gesichter wie ein offenes Buch. Kathrine (...) aus Birmensdorf hingegen nimmt lieber Pinsel und Palette in die Hand und bringt Gesichter auf die Leinwand.

 

Die Porträtmalerin legt besonderen Wert auf den Blick respektive den Ausdruck der gemalten Person. «Das ist das Wichtigste in einem Porträt», sagt sie – Leonardo da Vinci lässt grüssen. (...) 

 

​​​Das Bild, an dem sie gerade arbeitet, zeigt beispielsweise die Modeikone Coco Chanel auf einer zweieinhalb Meter grossen Leinwand. Auf einem anderen strahlt das Harry-Potter-Trio Harry, Ron und Hermine in leuchtenden Farben.

 

«Ich liebe die Harry-Potter-Geschichten, den Humor, die Ironie – die Bücher und Filme begleiten mich schon lange», sagt Kathrine (...). Deshalb hat sie das Bild der Zauberlehrlinge gemalt, das nun in ihrem Wohnzimmer steht.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

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(...) «Das Wichtigste an einem Porträt ist der Blick», sagt sie. 

​​Angefangen hat sie mit abstrakter Kunst

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Wenn Kathrine an ihren Werken – am liebsten malt sie auf grösseren Leinwänden – arbeitet, ist sie voll in ihrem Element. «Ich male meist sehr fokussiert. Währenddessen höre ich oft Jazz aus den 1940ern. Etwas mit Schwung, aber nicht zu wild.» Manchmal herrsche auch einfach Stille. Ihre Katze Chili ist aber meistens dabei und schaut zu oder hält ein Schläfchen. (...)​ 

 

Vor fünf Jahren hat sie ihre Leidenschaft entdeckt. Damals malte sie noch abstrakt und merkte, dass ihr das Malen guttut. (...)​​

Dass sie so gut zeichnen könne, sei ihr lange nicht bewusst gewesen. «In der Schule war ich darin eher mittelmässig und habe mich mehr der Musik zugewandt. »Die gelernte Juristin und zweifache Mutter hat Wochenendkurse zum Porträtmalen absolviert, den Rest hat sie sich im Selbststudium und durch Übung beigebracht. (...)

 

«Mir gefälltes sehr, von zu Hause aus zu arbeiten. Um den Kopf zu lüften, gehe ich gern in der Badi eine Runde schwimmen», sagt sie.

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